Leasing
Leasing heißt investieren ohne Kapitaleinsatz. Eigenkapital, Kreditlinien, Liquidität und Banksicherheiten bleiben beim Leasing unberührt. Die Güter, die man geleast hat, bleiben im Eigentum des Leasinggebers (entweder der Hersteller oder eine Leasing-Gesellschaft). Für die Nutzung zahlt man eine monatliche Leasingrate und gibt die beweglichen oder unbeweglichen Güter nach einem bestimmten Zeitraum wieder zurück oder erwirbt sie schließlich.
Da der Ertrag der Leasinggüter höher ist als die Leasingraten, finanziert sich das Investitionsgut aus den von ihm erwirtschafteten Erträgen. Beim Kauf muss hingegen die gesamte Nutzungszeit im voraus bezahlt werden. Insgesamt bietet das Leasing einige Vorteile, aber auch wesentliche Nachteile gegenüber einem (Kredit-)Kauf:
| Vorteile |
Nachteile |
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kein Eigenkapital nötig |
kein Eigentum |
Liquiditätsentlastung bzw. Schonung der Kreditlinie bei gleich- zeitiger Kapazitätserweiterung |
Mehrkosten von 20-40 % gegenüber einer Fremd- finanzierung über die Laufzeit (durch Verwaltungs- aufwand und Gewinnmargen des Leasinggebers) |
keine Kostenerhöhung während der Laufzeit möglich |
Leasingrate ist Fixkostenblock, der erwirtschaftet werden muss. |
kein Ausweis im Anlagevermögen und in den Verbindlichkeiten in der Unternehmensbilanz |
Leasing-Gesellschaften stellen in der Regel ähnliche Bonitätsanforderungen an ihre Kunden wie Kreditinstitute |
feste Finanzierungsplanung auf Basis der kalkulierten Leasingraten |
unkündbare Grundmietzeit |
Aufwendungen sind (steuerlich voll absetzbare) Betriebsausgaben |
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