Wie funktioniert ein Rating?
Bereits seit vielen Jahren nutzen Kreditinstitute Rating-Verfahren zur Beurteilung der Bonität ihrer Firmenkunden und leiten hieraus ihre Kreditentscheidungen ab.
Dabei wird seitens der Bank oder einer Rating-Agentur eine Bestandsaufnahme der Gesamtsituation und der Perspektiven eines Unternehmens gemacht. Analysiert werden alle Bereiche einer professionellen Unternehmensführung, d.h. sowohl harte Faktoren (Bilanzahlen, etc.) als auch weiche Faktoren (Unternehmensstrategie, Managementqualität, etc.). Am Ende werden Kreditnehmer in sogenannte Ratingklassen eingestuft. Ermittelt wird die Warscheinlichkeit (Ausfallrate), mit der das entliehende Geld für die Bank verloren gehen könnte.
Je nachdem, wie hoch das Risiko für das Kreditinstitut ist, errechnen sich die Kreditkonditionen (Zinsen).
Das Rating eignet sich jedoch nicht nur zur Bestimmung einer Risikoklasse, sondern kann dem Unternehmen auch sehr genau seine Stärken und Schwächen aufzeigen. So können wichtige Handlungsfelder für die Chancennutzung und Risikovermeidung erkannt werden.
Was ist Basel II?
Unter dem Stichwort „Basel II“ werden die Regelungen der Eigenkapitalverordnung des Baseler Ausschusses für internationale Bankenaufsicht zusammengefasst, nach welchen Kriterien Banken und Sparkassen zukünftig Kredite vergeben.
